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Herbstblumenzwiebeln

Tipps für zuverlässig blühende Blütenpracht im Garten

Die Herbstzeit im September und Oktober sollten Sie für das Pflanzen von Blumenzwiebeln nutzen. Mit sorgfältiger Planung, Wahl des jeweiligen Standorts und der richtigen Reihenfolge lassen sich schon ab dem frühen Frühling Farbenpracht und Vielfalt der schönsten Blüten genießen. Die große Auswahl an Herbstblumenzwiebeln ermöglicht das Gestalten des Gartens nach individuellen Vorstellungen. Klassische und bewährte Sorten sind ebenso im Angebot wie neue Blumenzwiebeln für Gartenliebhaber mit Freude am Experimentieren.

Mühle Dickmann
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Kühl und trocken lagern
Im Prinzip sind Blumenzwiebeln pflegeleicht und machen beim Einpflanzen wenig Arbeit. Bis zum Auspflanzen sind die Blumenzwiebeln kühl und trocken zu lagern. Warten Sie nicht zu lange mit dem Einpflanzen in die Erde. Die Zwiebel sollte fest und geschlossen sein und noch in sich ruhen. So hat sie genügend Kraft, um nach dem Einpflanzen ihre ganze Energie in die Entwicklung der Blüte zu legen.


Vor den ersten Frosttagen einpflanzen
Der Zeitpunkt des Einpflanzens richtet sich nach der Zwiebelsorte. Als Faustregel gilt, die Blumenzwiebeln möglichst zügig vor den ersten Frosttagen Ende Oktober/Anfang November in die Erde zu setzen. Tulpen als Klassiker unter den Zwiebelpflanzen entfalten ab April bis in den Juni hinein ihre Blütenpracht, die beliebten Narzissen sind noch ein wenig blühfreudiger und strecken ihre glockenförmigen Blüten bei sonnigem Standort schon ab März aus der Erde.


Sonniger Standort und lockerer Boden
Wie Sie die Blumenzwiebeln in den Garten setzen, bleibt Ihnen und Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Pflanzen in kleinen Grüppchen ist ebenso möglich wie verstreut über den ganzen Garten oder ordentlich aufgereiht im Blumenbeet. Große Ansprüche stellen die robusten Blumenzwiebeln nicht. Der Standort sollte allerdings nicht zu schattig sein und der Boden schön durchlässig. Bei schweren Böden helfen Sie mit Sand nach, um ihn aufzulockern. Das Einpflanzen erfolgt mit der Spitze der Zwiebel nach oben, damit sie austreiben kann. Die Wurzeln bilden sich an der Unterseite der Zwiebeln. Die Pflanztiefe und die Abstände hängen von der Größe und Dicke der Zwiebel ab, als Faustregel gilt jeweils die doppelte Länge der Zwiebel. Die Blumenzwiebeln sollten Sie zum Vermeiden von Staunässe direkt nach dem Einpflanzen nicht wässern. Am besten sind sonnige, allenfalls leicht halbschattige Standorte.

 

 

Tipp 1
Mit Auswildern von Blumenzwiebeln lässt sich schon im Frühfrühling ab Februar farbenfrohe Blumenpracht im Garten erzeugen. Dabei vermehren sich bestimmte kleinere, robuste Sorten nach dem Pflanzen aus eigener Kraft immer mehr und schaffen so im Lauf der Zeit zauberhafte Blütenteppiche. Wenn Büsche und Bäume im Garten noch unbelaubt sind, nutzen diese cleveren Energiebündel das durchscheinende Sonnenlicht zum zeitigen Blühen. Besonders geeignet zum Auswildern sind Sorten wie Hasenglöckchen (Hyacinthoides hispanica) und Hundszahn (Erythronium), Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus) und Märzenbecher (Leucojum vernum), Schachbrettblume (Fritillaria meleagris), Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) und Schneeglanz (Chionodoxa).

 

Tipp 2
Auch im Blumenkübel auf Terrasse oder im Balkonkasten lassen sich Blumenzwiebeln mit Erfolg einpflanzen. Das Wasser muss gut ablaufen können, damit sich keine Staunässe bildet und die Zwiebeln nicht faulen. Die Abstände zwischen den Zwiebeln dürfen nicht zu klein gewählt werden. So erfreuen Sie sich auch bei kleinem oder keinem Garten an der blühenden Pracht.

 

Tipp 3
Doppelte Blütenpracht aus Blumenzwiebeln im nächsten Frühling erhalten Sie, wenn Sie im Herbst Narzissenzwiebeln in die Erde stecken und mit Steifmütterchen gemeinsam einpflanzen.